Ich will dich segnen

und du sollst ein Segen sein.

1.Moses, 12.2

Anläßlich der Taufe von Alissa am 30. Mai 2010 um 15 Uhr in der Kapelle des Malteser-Krankenhauses St. Johannes-Stift in der Gemeinde St. Johannes Baptist in Alt-Homberg verschenkt der stolze Vater eine neue Benedikt-Bibel (Sonderausgabe).

Studieren Sie folgende Bibelstelle aus dem Markus-Evangelium und schicken Sie Lösung A oder Lösung B an die Adresse taufe@gierhartz.de . Kostet nichts, ist ungefährlich und wird vom Vater nur gemacht, um seine Freude mit allen Menschen ganz christlich zu teilen. Wenn der Täufling (derzeit 8 Monate alt und somit absolut neutral) Ihre Adresse mit der richtigen Lösung am ersten Geburtstag im September 2010 aus der Lieblings-Spielbox zieht, schicke ich Ihnen eine Mail und dann die Bibel:

Die Segnung der Kinder“

Da brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab. Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Laßt die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie. (Markus 10, 13-16)

Lösung A: Jesus will seinen Jüngern mit seinen Worten und Taten in diesem Evangelium sagen, dass Kinder an Sonntagen nur bis 12 Uhr getauft werden dürfen, egal, welche Umstände vorliegen und wie christlich diese sind. Sollten Kinder dennoch später, z. B. 15 Uhr, einen Segen erhalten müssen, so darf dieser Segen nur außerhalb von Kirchen vollzogen werden. Alle direkt und indirekt Beteiligten müssen unter allen Umständen dafür sorgen, dass dieser Segen heimlich und ohne jegliche Öffentlichkeit gegeben wird (Aushänge und Kirchenglocken sind tabu) um zu vermeiden, dass noch mehr Leute wild und unkoordiniert zu jeder Tages- und Nachtzeit zu Christen werden oder gar die Freude über z.B. eine neue Christin geteilt wird. Das alles aber nur, wenn es in den Terminplaner aller eventuell nicht einmal direkt involvierten Jünger passt. Zwingende Gründe für kleinste Abweichungen sieht Jesus üblicherweise nicht vor und schließt diese kategorisch aus.

Lösung B: Jesus meint eigentlich in diesem Evangelium genau das, was er sagt und tut. Er betrachtet jedes Kind als wertvoll genug, dass man es zu jeder Zeit segnen kann, soll und muss, egal, welche Umstände bestehen, welcher Tag oder welche Uhrzeit ist. Er gibt seinen Jüngern hier ein Vorbild in mehrerlei Hinsicht: in dem er für seine Haltung einsteht bezieht er eine Position pro Kind und zeigt weiterhin, dass man Segnungen auch in aller Öffentlichkeit vornehmen darf, sich also als Christ vor seinen Mitchristen nicht verstecken muß. Er empfängt alle Kinder und die Familien, die ihre Kinder seinem Segen anvertrauen, mit offenen Armen, ob es nun gelegen kommt oder nicht. Zudem trifft er auch Kern-Aussagen zum Reich Gottes in diesem Abschnitt, welche aber nun den Lösungsrahmen sprengen würden.

Viel Spaß beim Mitmachen wünscht Ihnen D. Gierhartz